Neurologische Schäden durch SARS-CoV-2 und Impfungen mit Spike-Präparaten

Es gibt zwei große neurologische Bedenken im Zusammenhang mit den COVID-Impfstoffen. Dabei handelt es sich um die Spike-Proteine und die Lipid-Nanopartikel, die die mRNA in die Zelle tragen. Beide sind in der Lage, die „Blut-Hirn-Schranke“ zu durchdringen, die das Gehirn und das Rückenmark in der Regel vollständig von Eindringlingen in den Körper abschirmt. Es ist einfach noch nicht genug Zeit vergangen, um zu wissen, welche Gehirnschädigungen und wie oft sie sich daraus entwickeln werden. Viele Wissenschaftler befürchten eine Prionenerkrankung (neurodegenerative Hirnerkrankung).

Herkömmliche Impfstoffe durchdringen die Blut-Hirn-Schranke nicht. Wird die Blut-Hirn-Schranke überwunden, besteht für die Patienten das Risiko einer chronischen Entzündung und Thrombose (Gerinnung) im neurologischen System, was zu Zittern, chronischer Lethargie, Schlaganfall, Gesichts-Lähmung und Alzheimer-ähnlichen Symptomen führen kann. Die Lipid-Nanopartikel können potenziell mit Gehirnzellen verschmelzen, was zu einer verzögerten neurodegenerativen Erkrankung führt. Und das mRNA-induzierte Spike-Protein kann sich 10- bis 20-mal stärker an Hirngewebe binden als die Spike-Proteine, die (natürlicher) Teil des ursprünglichen Virus sind.

Studie zeigt Mechanismen der Schädigung des Gehirns durch Spike-Protein

Neue Forschungsergebnisse, die in der Zeitschrift Nature Neuroscience veröffentlicht wurden, zeigen nun erstmals, wie das SARS-CoV-2-Virus Zellen im Gehirn direkt schädigen kann. Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern fand heraus, dass Gefäßzellen, die die Blut-Hirn-Schranke bilden, durch das Virus zerstört werden können, was zu den neurologischen Symptomen – sowohl kurz- als auch langfristig – führen kann.

Das Verständnis über die Auswirkungen von SARS-CoV-2 auf das Gehirn sind noch im Entstehen begriffen. Kognitive Probleme, wie z. B. Hirnnebel, werden häufig von Personen berichtet, die unter langfristigen, anhaltenden COVID-19-Symptomen leiden, und bei Untersuchungen von Hirngewebe verstorbener Patienten wurden molekulare Entzündungsmarker nachgewiesen, was darauf hinweist, dass das Virus das Gehirn beeinträchtigen kann.

Es ist jedoch immer noch unklar, ob das SARS-CoV-2-Virus in das Gehirn eindringt und dort direkt Schäden verursacht, oder ob die neurologischen Symptome durch systemische Immunreaktionen auf das Virus entstehen, die eine Art von Neuroinflammation auslösen.

Infektion von Gehirnzellen

Eine Studie unter der Leitung von Neurowissenschaftlern der Universität Yale hat Anfang dieses Jahres zweifellos gezeigt, wie das Virus Gehirnzellen direkt infizieren kann, aber es gibt immer noch Diskussionen darüber, ob dies bei realen Infektionen tatsächlich geschieht. Abgesehen von der Untersuchung von Hirngewebe verstorbener COVID-19-Patienten ist es schwierig, herauszufinden, ob das Virus explizit Zellen im Gehirn infiziert.

Die neue Studie konzentrierte sich auf eine bestimmte Art von Gehirnzellen, die so genannten zerebralen vaskulären Endothelzellen. Diese Zellen sind ein wesentlicher Bestandteil der Blut-Hirn-Schranke – der Schutzwand, die fremde oder toxische Moleküle vom Gehirn fernhält.

Um die Wirkung von SARS-CoV-2 auf diese Endothelzellen zu untersuchen, untersuchten die Forscher zunächst Gehirngewebe von Patienten, die an COVID-19 gestorben waren. Jan Wenzel, ein Neurowissenschaftler, der an dem Projekt mitarbeitet, sagt, dass bei COVID-19-Patienten eine erhöhte Anzahl abgestorbener Zellen gefunden wurde, verglichen mit einer gut abgestimmten Kontrollgruppe.

„Unsere Erkenntnisse über #SARSCoV2 und die Mikrovaskulatur des Gehirns wurden heute in @NatureNeuro veröffentlicht. Wir haben anhand von Zellen, Tiermodellen und Proben von #COVID19-Patienten gezeigt, dass das Virus die Endothelzellen des Gehirns abtötet, was möglicherweise die neurologischen Symptome erklärt.“

„Nachdem wir klinische Daten kannten, die auf mikrovaskuläre Veränderungen bei COVID-19-Patienten hinweisen, haben wir begonnen, die Mikrovaskulatur von Gehirnproben verstorbener COVID-19-Patienten zu untersuchen“, erklärt Wenzel weiter. „Dabei fanden wir eine erhöhte Anzahl von abgestorbenen Kapillaren, sogenannte String Vessels.“

In Zell- und Tierversuchen wiesen die Forscher dann genau nach, wie das SARS-CoV-2-Virus diese Endothelzellen abtöten kann. Und es wird vermutet, dass die Folge dieser Schädigung ein verminderter Blutfluss zu den Gehirnregionen ist, was zu kognitiven Problemen oder einem erhöhten Risiko für neurodegenerative Erkrankungen führt.

„… wir vermuten, dass die direkte Infektion der Hirnendothelzellen durch SARS-CoV-2 zur Expression seiner Hauptprotease führt, die NEMO spaltet, ein essentielles Protein, das für das Überleben der Hirnendothelzellen notwendig ist. Unser Befund könnte zumindest teilweise die neurologischen Symptome erklären, die nicht nur in der akuten, sondern auch in der Langzeitphase von COVID-19 auftreten, einschließlich des erhöhten Risikos, einen Schlaganfall oder epileptische Anfälle zu erleiden.“

Die Studie weist optimistisch darauf hin, dass diese Schäden reversibel sein könnten, und Mausmodelle zeigen mögliche Wege auf, diese schädliche Interaktion zwischen dem Virus und den Endothelzellen zu hemmen.

Diese Untersuchungen sind zwar solide und gründlich, geben aber keineswegs eine endgültige Antwort auf die Frage, welche Auswirkungen SARS-CoV-2 auf das menschliche Gehirn hat. Andere Forscher sind vorsichtiger, wenn es darum geht, aus dieser speziellen Studie langfristige neurologische Probleme abzuleiten. Die Geriaterin Kate Gregorevic argumentiert, dass die neuen Ergebnisse keinen Aufschluss darüber geben, ob ein leichter Fall von COVID-19 das künftige Demenzrisiko einer Person beeinflusst.

„Die Studie, auf die verwiesen wird, beschreibt eine Reihe von Gehirnautopsien, die an Menschen durchgeführt wurden, die an COVID gestorben sind, oft an Hypoxie, meist nach wochenlanger Beatmung. Das kann nicht auf Menschen mit leichter COVID extrapoliert werden.“

Unterschiedliche Meinungen gibt es vor allem auch darüber, ob die Impfung schadet oder schützt. Bei den inaktivierten Ganzvirusimpfstoffen, die in der EU (noch) nicht zugelassen sind, wird von sogar zuverlässigem Schutz ausgegangen. Bei den Gentechnik-Präparaten, die in der EU zugelassen sind, scheint man aber dahin zu tendieren, dass der Schaden erheblich größer sei, worauf vor allem auch eine Reihe von Nebenwirkungen im neurologischen Bereich und Gehirnvenen-Thrombosen hindeuten.

Original Article: https://tkp.at/2021/10/26/neurologische-schaeden-durch-sars-cov-2-und-impfungen-mit-spike-praeparaten/

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